Im Betrieb und für den Standort: Der VAA setzt sich ein!
Der März bringt den Frühling und damit Blüten, Sonnenschein und Vorfreude auf warme und längere Tage. Aber ein Gefühl glückseliger Erfüllung will sich dennoch nicht so recht einstellen. Der Iran-Krieg. Der andauernde Verteidigungskrieg der Ukraine. Die Standortsorgen in Deutschland. Krisenherde gibt es zu viele. Gute Nachrichten sind selten geworden – und um so wichtiger.
Den VAA erreichen positive Nachrichten aus vielen Betrieben, in denen seit Anfang März Vertreterinnen und Vertreter für die betriebliche Mitbestimmung gewählt werden. Ein paar Beispiele: Bei Tesa in Norderstedt kommt der VAA auf sechs Sitze – plus eins; die Röhm-Werksgruppe in Worms gewinnt zwei Sitze hinzu; die Evonik-Werksgruppe in Hanau konnte ihr Ergebnis sogar um fünf Sitze auf insgesamt sieben steigern. Der Auftakt bei den Betriebsratswahlen läuft nach Maß!
Bei den Wahlen zu den Sprecherausschüssen der leitenden Angestellten kommt es vor allem auf die Wahlbeteiligung an. Hier sehen wir einen klaren Trend: Je größer die Anzahl an Leitenden in einem Betrieb, desto geringer ist die Wahlbeteiligung. Daraus können wir ableiten, dass es am Ende auch in den Chemie- und Pharmabetrieben auf die persönliche Überzeugungsarbeit ankommt.
Für alle VAA-Mitglieder, die noch im Wahlkampf unterwegs sind, bedeutet das: Kolleginnen und Kollegen treffen, ansprechen und überzeugen.
Gleichzeitig arbeitet die Geschäftsstelle des VAA an einer stärkeren Positionierung zu drängenden politischen Themen. Die VAA-Standortumfrage, die gemeinsam mit der DECHEMA durchgeführt und in einigen Tagen veröffentlicht wird, zeigt eines ganz deutlich: Der Industriestandort kränkelt nicht mehr, er leidet. Darum muss auch der VAA als Teil der Industriegemeinschaft seinen Teil zur Lösungsfindung beitragen. Eine Aufgabe, die wir zukünftig stärker in den Fokus rücken.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre dieses Newsletters und des bald erscheinenden VAA Magazins.
Stephan Gilow
Hauptgeschäftsführer des VAA









