Sicherung der Energieversorgung und der industriellen Basis: Herausforderungen bleiben

In naher Zukunft könnte sich die Situation verschärfen – und der nächste Winter schwieriger werden. Eine weitere Verschlechterung des internationalen Marktumfeldes kann nicht ausgeschlossen werden. Auch über den Konjunkturaussichten für China stehen große Fragezeichen. Sind die Unsicherheiten groß, werden Investitionen aufgeschoben und damit Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. Auch wenn die Bundesregierung optimistische Prognosen über die energiepolitische Situation veröffentlicht, so hat Deutschland für die Zukunft immer noch ein Stromproblem. 

Nimmt man die Sorgen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) vor einer Rezession hinzu, so bleibt die Entwicklung für Wirtschaft und Gesellschaft spannend: Anhaltende Inflation, steigende Zinsen und Energiekosten sowie eine zunehmend verschärfte Wettbewerbssituation führen dazu, dass die deutsche Volkswirtschaft mit gewaltigen Wohlstandsverlusten rechnen muss. 2023 werden wir also nach wie vor mit großen Herausforderungen konfrontiert sein. Die chemisch-pharmazeutische Industrie kämpft nach wie vor mit dem Auftragsmangel, gestörten Lieferketten und hohen Energiekosten. Erfreulicherweise sieht die Politik den dringenden Handlungsbedarf. Auch im Jahr 2023 wird es für unsere Branche darum gehen, den konstruktiven Dialog mit Bundesregierung und den politischen Parteien fortzuführen.

Dr. Birgit Schwab
1. Vorsitzende des VAA

Dr. Birgit Schwab

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