Ergänzung statt Ersatz

Dabei geht es auch hier nicht um den vollständigen Ersatz klassischer chemieexperimenteller Methoden durch die computergestützte Analyse, sondern um deren Ergänzung. Damit baut die neue „Datenchemie“ auf alte, bewährte Verfahren auf – beide Ansätze sind komplementär und steigern die Effizienz bei der Suche nach innovativen Werkstoffen und neuen therapeutischen Ansätzen in der Arzneimittelforschung.

Vom Streben nach Innovation und Effizienz sind Unternehmen auch stets getrieben, wenn es um den Umbau ihrer Unternehmensstrukturen geht. In der Chemieindustrie grassiert zurzeit das globale Übernahmefieber, bei dem Größe mit Macht gleichgesetzt wird. Die Stimmung bei vielen Führungskräften der Branche ist deshalb im Moment eher verhalten und von Unsicherheit geprägt, was sich natürlich auf ihre Befindlichkeit am Arbeitsplatz ausdrückt. Dazu hat der VAA mit seiner Befindlichkeitsumfrage ein sehr genaues und von den Unternehmensleitungen – je nach Konjunkturlage – geschätztes oder gefürchtetes Barometer entwickelt. In diesem Newsletter berichtet der VAA über die Ergebnisse der aktuellen Umfrage. Stimmungstechnisch hat sich über alle Unternehmen hinweg gesehen nur sehr wenig verändert, aber es gibt durchaus Bewegung im Ranking. Mit dem Leverkusener Kunststoffproduzenten Covestro hat dieses Ranking auch einen eindeutigen Spitzenreiter. Seit seiner Ausgliederung aus dem Bayer-Konzern 2015 erreicht das Unternehmen zum dritten Mal in Folge eine Spitzenplatzierung in der Umfrage. Dieses Resultat beweist: Veränderungen der Unternehmensstruktur können auch gemeinsam und zum Wohle der Arbeitnehmer bewältigt werden. Am Ende kommt es immer auf die konkrete Unternehmenskultur an.

Rainer Nachtrab ist seit 2017
1. Vorsitzender des VAA.

Rainer Nachtrab

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