VAA-Einkommensumfrage: Boni in Großunternehmen um mehr als die Hälfte gesunken

Im Vergleich zum Vorjahr ist das Gesamteinkommen der außertariflichen Angestellten in der chemisch-pharmazeutischen Branche 2024 mit einem Zuwachs von 0,2 Prozent annähernd konstant geblieben. Das zeigt die aktuelle Ausgabe der jährlichen Einkommensumfrage, die der VAA gemeinsam mit der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) durchführt.

Der Vorsitzende der VAA-Kommission Einkommen Dr. Hans-Dieter Gerriets verdeutlicht die Auswirkungen auf die Gehaltsstruktur in der Branche: „Durch die Unterschiede bei der Einkommensentwicklung haben sich die Gesamteinkommen in kleineren und größeren Unternehmen einander deutlich angenähert. Betrug der Unterschied zwischen kleinen und großen Unternehmen im Jahr 2022 noch rund 30 Prozent, waren es 2024 nur noch 12 Prozent.“

Mit solchen Quer- und Längsschnittbetrachtungen ermöglicht die VAA-Einkommensumfrage einen einzigartigen Überblick über die Gehaltsentwicklungen in der Chemie- und Pharmabranche. An der aktuellen Umfrage beteiligten sich insgesamt mehr als 4.000 Personen. Ein wissenschaftlich kompetentes und statistisch robustes Fundament erhält die Untersuchung durch die gemeinsame Durchführung mit der GDCh und die wissenschaftliche Begleitung durch die RWTH Aachen.

Die Broschüren zur Auswertung der aktuellen Einkommensumfrage stehen eingeloggten VAA-Mitgliedern auf der Mitgliederplattform MeinVAA unter zum freien Download zur Verfügung.

Auf Basis der Ergebnisse der jährlichen VAA-Einkommensumfrage bietet der VAA exklusiv für seine Mitglieder den VAA-Gehalts-Check an. Er ermöglicht unter Angabe der individuellen Daten einen konkreten Vergleich ihrer Bezüge zu den übrigen Einkommen in der Chemie- und Pharmabranchen. 

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