Energiewende: nachhaltige Haushaltsfinanzierung erforderlich

Gemeinsam mit zehn anderen namhaften Organisationen wie dem Verband der Chemischen Industrie (VCI) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) hat sich der VAA mit einem Appell gegenüber der Politik für eine nachhaltige Haushaltsfinanzierung der Energiewende eingesetzt.

Der umfassende Umbau der Energieversorgung in Deutschland ist eine enorme Herausforderung, welche vergleichbar ist mit Zukunftsprojekten wie der Modernisierung der Infrastruktur für Digitalisierung und Verkehr oder den Investitionen für ein höheres Niveau bei Bildung und Sicherheit. Komplexität und Kosten lassen es zu, die Energiewende als Generationenprojekt auf eine Stufe mit der Wiedervereinigung zu stellen. Die Steuerung und Kontrolle solcher gesamtgesellschaftlicher Großprojekte liegt in der Verantwortung des Staates. Daher halten wir es für richtig und dringend notwendig, zumindest Teile der Kosten für die Energiewende aus dem Bundeshaushalt zu bestreiten.

Diese Umstellung ist eine Hauptaufgabe für die kommende Bundesregierung. Ideen dazu liegen auf dem Tisch, die Debatte um die besten Vorschläge sollte jetzt geführt werden. Ohne eine Umstellung der Finanzierung sind die Ziele der Energiewende nicht nachhaltig zu erreichen. Wir fordern die künftige Bundesregierung auf, kurzfristig die Weichen dafür zu stellen.

Zu den Unterzeichnern gehören neben dem VAA: bne – Bundesverband Neue Energiewirtschaft, Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen, Deutscher Gewerkschaftsbund, Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Deutscher Mieterbund, Hauptverband des Deutschen Einzelhandels, SET Wirtschaftsverband Anlagenbau und Industrieservice, VCH Verband Chemiehandel, Verband der Chemischen Industrie und Verbraucherzentrale Bundesverband.

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