Führung in der Arbeitswelt von morgen

Neben der Digitalisierung ist dieser Wertewandel ein zweiter wichtiger Einflussfaktor für die künftige Entwicklung der Arbeitswelt: Die Menschen werden nicht nur anders arbeiten können, sondern es in vielen Fällen auch wollen.

Eine Umfrage unseres politischen Dachverbandes ULA zeigt, dass viele Führungskräfte flexible Arbeitsformen wie Vertrauensarbeitszeit und Homeoffice nicht in dem Umfang nutzen können, wie sie es gern tun würden. Flexibilität darf keine Einbahnstraße zulasten der Arbeitnehmer sein. Die Unternehmen müssen auch die entlastenden Aspekte der steigenden Flexibilität von Arbeitszeit und Arbeitsort an ihre Mitarbeiter weiterreichen. Vor allem die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Karriere ist für Führungs- und Nachwuchsführungskräfte ein Bindungsfaktor mit zunehmender Bedeutung. Die VAA-Delegiertentagung hat deshalb bereits im Mai dieses Jahres die Forderung an die Arbeitgeber gerichtet, bessere Rahmenbedingungen für die Nutzung flexibler Arbeitsformen zu schaffen.

Mehr Selbstbestimmung der Arbeitnehmer durch neue Arbeitsformen und die gleichzeitig weiter steigende Komplexität der Arbeitswelt bedeuten, dass es in Zukunft für Führungskräfte mehr denn je darum gehen wird, Mitarbeitern Orientierung zu geben.

Rainer Nachtrab ist seit 2017
1. Vorsitzender des VAA.

Rainer Nachtrab

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