VAA: Mitgliedsbeitrag angepasst, Service weiter ausgebaut

Nach acht Jahren Beitragsstabilität ist der VAA-Mitgliedsbeitrag im Januar 2017 angehoben worden – von 16 auf 20 Euro monatlich für im Berufsleben stehende Vollmitglieder. Dies hat die VAA-Delegiertentagung – das oberste Verbandsorgan – im April 2016 beschlossen. Warum war die Erhöhung des Mitgliedsbeitrags überhaupt notwendig? Im Interview mit dem VAA Newsletter steht der 1. Vorsitzende des VAA Dr. Thomas Fischer Rede und Antwort. Fischer erläutert auch, was sich für Mitglieder im Ruhestand und in den neuen Bundesländern ändert. Des Weiteren äußert sich der VAA-Vorsitzende zum Zeithorizont der künftigen Beitragsentwicklung.

Gerade die Befindlichkeitsumfrage gilt mittlerweile in den Personalabteilungen der Chemie- und Pharmaunternehmen als das wichtigste Stimmungsbarometer für Führungskräfte. Auf Basis der Befindlichkeitsumfrage wird ja auch der Deutsche Chemie-Preis Köln verliehen, mit dem wir seit 2008 Unternehmen für ihre vorbildliche Personalarbeit auszeichnen. Dieser Preis genießt in unserer Branche einen sehr guten Ruf. Zum anderen haben wir 2014 unseren Onlineauftritt neu gelauncht und um die eigens entwickelte Mitgliederplattform MeinVAA ergänzt. Darüber hinaus engagieren wir uns mit der 2012 gegründeten VAA Stiftung bei der Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses und vergeben jährlich den VAA-Stiftungspreis an vielversprechende Forschertalente.

VAA Newsletter: In Ordnung. Hat der Verband denn seine Ausgaben im Griff?

Fischer: Absolut. Zwar lagen unsere Ausgaben im letzten Jahr um circa ein Fünftel höher als noch die Ausgaben im Jahr der letzten Beitragsanpassung 2009, aber unsere Haushaltspolitik war über all die Jahre grundsolide und verlief stets nach Plan. Neben den bereits ausführlich genannten Ursachen für die Kostensteigerungen dürfen wir auch nicht die Geldentwertung von über die Jahre knapp über neun Prozent vergessen. Aufgrund der andauernden Niedrigzinsphase können wir zudem nicht auf Gewinnsprünge aus der Entwicklung unseres satzungsgemäß konservativ angelegten Vermögens bauen. Aber dies ist überhaupt kein Grund zum Klagen: Der VAA ist finanziell kerngesund und wohlauf. Die Beitragserhöhung sorgt dafür, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

VAA Newsletter: Wie sieht die neue Beitragsstruktur konkret aus?

Fischer: Für im Berufsleben stehende VAA-Mitglieder beträgt der Mitgliedsbeitrag nun 20 Euro monatlich. Für Berufsanfänger in den ersten beiden Jahren und für VAA-Mitglieder im Ruhestand liegt der Beitrag mit zehn Euro pro Monat bei der Hälfte. In den neuen Bundesländern ist der Beitrag mit monatlich 18 Euro für im Berufsleben stehende Mitglieder und fünf Euro für Mitglieder im Ruhestand nach wie vor leicht reduziert. Für außerordentliche Mitglieder gilt dagegen ein einheitlicher Beitragssatz von zehn Euro pro Monat. Und selbstverständlich ist und bleibt die Mitgliedschaft im VAA für Studenten weiterhin kostenlos.

VAA Newsletter: Wird der Mitgliedsbeitrag auch in den nächsten Jahren stabil bleiben?

Fischer: Ja. Mit der 2017 vollzogenen Beitragsanpassung wird der VAA seine bisherige vorausschauende Beitragspolitik fortsetzen. Diese jüngste Erhöhung ist so dimensioniert, dass sie wiederum für einen Zeitraum von mehreren Jahren Beitragsstabilität garantiert.

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